Kreativ-Techniken für DEKOZELL

Durch die lange Offenzeit von DEKOZELL kann wunderbar mit dem Material gespielt und probiert werden. Ein Beutel DEKOZELL 2000 kann zunächst auch nur mit Wasser angemacht und die farblose Putzmasse auf mehrere Eimer verteilt werden. Schüttet man dann in die einzelnen Eimer die Dispersionsfarben hinzu, färbt sich das Material schnell durch.

Für die reine Handverarbeitung empfiehlt es sich, nur 14 Liter Wasser pro Beutel DEKOZELL 2000 zu nehmen, damit das Material etwas fester wird. Da DEKOZELL jedoch ein sehr “rutschiger” Putz ist, empfehlen wir grundsätzlich das “Vorspritzen” mit der Putzpistole und dann erst auf der Wand weiter mit dem Spachtel oder der Traufel zu arbeiten. Für das “Vorspritzen” stellen 15 Liter Wasser beim Anmachen einen guten Kompromiss zwischen Spritzbarkeit und Handverarbeitbarkeit dar.

Glättung mit und ohne Kellenschlag

Glättung mit und ohne Kellenschlag

Ein oder mehr Farben DEKOZELL 2000 werden am besten mit dem Pajarito Tapezierspachtel Artikel Nr. 958 nach dem Aufspritzen nachträglich geglättet (siehe Link “Glättung mit dem Spachtel”). Wenn man DEKOZELL zuvor im Spritzverfahren aufbringt und einen Kellenschlag akzeptiert, ist diese Technik für beliebige Flächengrößen einsetzbar. Speziell in unifarben ohne Marmorierung kommt man dabei auch recht schnell voran.

Materialverbrauch: 5-8 m² je Beutel

Handauftrag mit der Kunststoff-Traufel

Handauftrag mit der Kunststoff-Traufel

Ein oder mehr Farben DEKOZELL 2000 werden aus dem Eimer mit einem Stukateurspachtel direkt auf die Kunststoff-Traufel gegeben und vorsichtig mit Gefühl auf die Wand gezogen. Man muss hier ein bisschen üben, da das Material eher die Konsistenz von einem weichen Kuchenteig hat. Keinesfalls darf man so stark drücken wie bei einem herkömmlichen Mineralputz, da das Material dabei nur hin- und herrutscht auf der Fläche. Wenn das Material dann auf der Wand liegt, kann man die verschiedenen Farben mit der Traufel oder dem Tapezierspachtel schön ineinander verstreichen. Dabei ist es sogar sehr förderlich für die Optik, wenn man ganz bewusst das Material immer wieder verreist, so dass sich die sanften Wolkenartigen Farbübergänge im Putz bilden. Um so länger man dieses macht, desto interessanter wird das Ergebnis. Die Farben sollten aber einander ähnlich sein, z.B. Ein heller und ein dunklerer Farbton der gleichen Farbe, da sich an den Übergängen die Pigmente vermischen. Die Technik ist für einzelne Bilder oder kleinere Flächen bis max. 10 m² geeignet.

Materialverbrauch: 5 m² je Beutel


Quelle Werkzeugabbildungen: Pajarito

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